Appell der Klima-Allianz Schwerte an die demokratischen Fraktionen im Rat der Stadt Schwerte
Sehr geehrte Mitglieder des Rates der Stadt Schwerte,
wir beglückwünschen Sie zur Wahl in den Rat der Stadt Schwerte und danken Ihnen für Ihr diesbezügliches ehrenamtliches Engagement! Damit haben Sie sich dafür entschieden, sich verantwortlich für eine gesunde und zukunftssichere Stadt Schwerte einzubringen.
Die Klima-Allianz Schwerte verfolgt seit 2021 Klimawissenschaft und Klimapolitik. Anlass für unsere heutige Information ist der gemeinsame „Klimaaufruf“ 2025 der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) (Anhang 1). Dieser richtet sich an alle politischen Akteurinnen und Akteure in Deutschland. Dazu merken wir Folgendes an:
1. Gefahren
Bereits 1972 hatte der Club of Rome Schätzungen u.a. zur zu erwartenden Erderwärmung vorgenommen, die 2010 bedrohlich präzise eingetreten war. Die Weltgemeinschaft hat sich 2015 auf das 1,5 Grad-Ziel verständigt und sich zugleich verpflichtet, die Erderwärmung durch geeignete Maßnahmen auf unter 2 Grad zu begrenzen. In den vergangenen 10 Jahren ist viel zu wenig geschehen. Weltweit führende Klimawissenschaftliche Institutionen (NASA, ERAS u.a.) erwarten ein Überschreiten der 2 Grad-Grenze bereits Mitte der 2030er Jahre (vgl. z.B. Grant Foster u Stefan Rahmsdorf https://www.researchsquare.com/article/rs-6079807/v1).
Die DGM und die DPG legen jetzt begründet dar, dass selbst die extrem bedrohliche 3 Grad-Grenze weltweit bereits um 2050 überschritten werden könnte. Da sich Europa allerdings stärker aufheizt als im Weltdurchschnitt, bedeutet diese Prognose eine extreme, für bislang nur Wenige vorstellbare Gefahrenoption für die Menschheit in Deutschland und Europa.
Auf lokaler Ebene bestehen allerdings zahlreiche Möglichkeiten, um die Auswirkungen der Klimakrise abzumildern. Genau zu diesem Zweck haben bereits beachtlich viele Städte Klimaneutralität bis 2035 als Ziel beschlossen. Allein in NRW sind dies die Städte Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Hamm, Köln, Krefeld, Mühlheim a.d.R. und Wuppertal.
Wir bitten daher alle Mitglieder im Schwerter Rat, das Ziel Klimaneutralität 2035 auch für Schwerte zu beschließen und alles erdenklich Mögliche zu unternehmen (vgl. 2.), um die heute bereits sichtbaren Klimagefahren so weit wie möglich abzuwehren.
2. Chancen
Schwerte hat schon Anstrengungen unternommen und erste Erfolge erzielt. Hierzu gehören u.a. die Freiflächen PV-Anlage(n) der Stadtwerke, die Dachflächenanlage der Energiegenossenschaft Schwerte und ganz aktuell die große Freiflächenanlage der Fa. Zapp in Villigst, aber auch die vielen PV-Anlagen auf privaten Dächern und die vorbildliche Ladeinfrastruktur für eFahrzeuge.
Tatsächlich verfügen wir in Schwerte noch über vielfältige ungenutzte Möglichkeiten, um von Maßnahmen zur Klimaneutralität sogar persönlich zu profitieren, zum Beispiel:
- Für Photovoltaik stehen noch sehr viele Flächen auf Unternehmensgebäuden, Parkplätzen, öffentlichen Gebäuden und privaten Wohnhäusern zur Verfügung. Der-artige Investitionen zahlen sich in überschaubaren Zeiträumen aus und reduzieren die CO2-Lasten fossiler Energien. Nach der Amortisationsphase erhöht sich der Kostenvorteil sogar noch deutlich. Das gleiche gilt für Balkonkraftwerke, die schon nach 2-3 Jahren durch die Stromeinsparungen abbezahlt sind und dann die Stromrechnung dauerhaft reduzieren.
- Die Windenergie hat ein sehr hohes Versorgungpotenzial und ist auf der Gemarkung Schwerte noch ausbaufähig. Windräder liefern einen besonders starken Beitrag zur CO2freien Energieversorgung, weil sie zusammen mit PV-Anlagen und Speichertechnologie Öl und Gas nahezu überflüssig machen können!
- Die eMobilität wird im privaten und gewerblichen Bereich noch unzureichend genutzt. Reduzierung von Abgasen, Feinstaub und Lärm kommen der Bevölkerung unmittelbar zugute. Dabei haben die Stadtwerke Schwerte bereits eine hervorragende Ladesäulen-Infrastruktur geschaffen. Zugleich nimmt das Angebot an preisgünstigen eAutos zu, und zwar durch kleinere eAutos und sog. „Leasingrückläufer“, welche mit 2-4 Jahren weit unter Neupreis erworben werden können.
- Wall-Boxen sind eine wertschöpfende Option für Gewerbebetriebe und Eigenheimbesitzer. Sie steigern zugleich die Schwerter Ladeinfrastruktur und verbilligen zusammen mit einer PV-Anlage die Betriebskosten der eAutos nachhaltig.
- Luft-Wärme-Pumpen sind mit einer Energieeffizienz von 350-400% den Gas- und Ölheizungen (85-95%) technisch und ökonomisch weit überlegen. Die Vorteile werden von den Verbraucherzentralen und etlichen Beiträgen im Netz gut beschrieben. Mit welchen erheblichen Risiken ab jetzt die Installation einer neuen Gasheizung verbunden wäre, hat die Klima-Allianz frühzeitig beschrieben (vgl. https://klima-allianz-schwerte.de/); ergänzend zu nennen sind steigende Gasnetzpreise, die auf die weniger werdenden, verbliebenen Gasheizungen umgelegt werden müssten.
- Eine Mobilitätswende mit Temporeduzierungen, Tempo 30 Zonen, Fahrradstraßen/ sicheren Fahrradwegen, starkem ÖPNV, Carsharing, weniger geballtem Kfz-Verkehr, vernünftiger Parkraumbewirtschaftung und Erholungs- anstatt Parkflächen zugunsten der FußgängerInnen reduziert die Klimabelastungen und erhöht Lebensqualität und Sicherheit in Schwerte.
- Durch Dach- und Fassadenbegrünung und die Renaturierung versiegelter Flächen entstehen Flächen, die Regenwasser aufnehmen können, die Temperatur absenken und Schutzräume für Artenvielfalt bieten. Auch das ist wirksame Gesundheitsvorsorge, vor allem für ältere Menschen.
- GartenbesitzerInnen können ihren Garten zu einem insektenfreundlichen Naturgarten weiter entwickeln, Nistkästen und Insektenhotels aufhängen, verbleibende Rasenflächen nicht mehr bewässern und an jedes Regenfallrohr ein Regenfass anschließen (sofern sich eine Regenwasser-Zisterne nicht realisieren lässt).
Diese Optionen sind Ihnen natürlich nicht neu. Uns geht es hiermit darum, Sie alle dafür zu gewinnen, der Bevölkerung den Ernst der Lage zu erläutern und sie zu motivieren, das jeweils Machbare auch zu leisten. Ferner ist es erforderlich, bei allen öffentlichen Entscheidungen die klimapolitischen Wirkungen mitzudenken und weiter nach zielführenden Lösungsoptionen zu suchen.
Bitte beschließen Sie zeitnah das Ziel „Schwerte klimaneutral 2035“ und werben Sie dafür, sämtliche Potenziale im privaten und öffentlichen Bereich sowie in der heimischen Wirtschaft für klimagerechte Maßnahmen und Verhaltensweisen zu nutzen. Die Klima-Allianz und weitere Ehrenamtsinitiativen werden Sie dabei ideenreich und tatkräftig unterstützen. Für unser aller Wohlergehen, vor allem das unserer Kinder und Enkel, für Lebensqualität und Gesundheitsvorsorge in Schwerte!
Wir wären Ihnen für eine Rückmeldung bis zum 23.01.2026 dankbar, wie Sie das dargelegte Anliegen persönlich einordnen.
Im Dezember 2025
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Daseinsvorsorge für Schwerte
Sehr geehrte Schwerter Mitbürgerinnen und Mitbürger,
hat die Erderwärmung etwas mit unserer Gesundheit zu tun? Ja, leider. Und die Auswirkungen sind überhaupt nicht ohne:
Dabei wird die 2 Grad-Marke weltweit aufgrund seriöser Prognosen (von NASA, ERAS u.a.) bereits 2037 überschritten (vgl. Grant Foster u Stefan Rahmsdorf https://www.researchsquare.com/article/rs-6079807/v1).
Auf lokaler Ebene bestehen allerdings zahlreiche Möglichkeiten zur Daseinsvorsorge, um die Bevölkerung vor der Klimakrise zu schützen.Genau zu diesem Zweck haben bereits beachtlich viele Städte ambitionierte Ziele für die künftige Klimaneutralität beschlossen:
Klimaneutralität 2035 ist z.B. das Ziel der Städte Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Freiburg, Görlitz, Halle, Hamm, Hannover, Köln, Konstanz, Krefeld, Ludwigsburg, Mühlheim adR., München, Oldenburg, Stuttgart und Wuppertal.
Die gute Nachricht:
Tatsächlich verfügen wir in Schwerte über etliche ungenutzte Möglichkeiten, um von Maßnahmen zur Klimaneutralität sogar persönlich zu profitieren, zum Beispiel:
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Für Photovoltaik stehen noch sehr viele Flächen auf Unternehmensgebäuden, Parkplätzen, öffentlichen Gebäuden und privaten Wohnhäusern zur Verfügung. Der-artige Investitionen zahlen sich in überschaubaren Zeiträumen aus und reduzieren die CO2-Lasten fossiler Energien. Nach der Amortisationsphase erhöht sich der Kostenvorteil sogar noch. Das gleiche gilt für Balkonkraftwerke, die schon nach 2-3 Jahren durch die Stromeinsparungen abbezahlt sind und dann die Stromrechnung reduzieren.
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Die Windenergie hat ein sehr hohes Versorgungpotenzial und ist auf der Gemarkung Schwerte noch unterrepräsentiert. Windräder liefern einen besonders starken Beitrag zur Daseinsvorsorge, weil sie Öl und Gas überflüssig machen können!
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Die eMobilität wird im privaten und gewerblichen Bereich nur rudimentär genutzt. Dabei haben die Stadtwerke Schwerte eine hervorragende Ladesäulen-Infrastruktur geschaffen, die in NRW vorbildlich und bei Bedarf natürlich noch ausbaufähig ist. Da der Markt für kleinere eAutos noch unterentwickelt ist, richtet sich der Appell für eMobilität beim Neukauf in erster Linie an Firmen und Nutzer größerer Automobile.
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Wall-Boxen sind eine wertschöpfende Option für Gewerbebetriebe und EigenheimbesitzerInnen. Sie steigern zugleich die Schwerter Ladeinfrastruktur.
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Luft-Wärme-Pumpen sind Gas- und Ölheizungen technisch und ökonomisch weit überlegen. Die Vorteile werden von der Verbraucherzentralen und etlichen Beiträgen im Netz gut beschrieben. Mit welchen erheblichen Risiken die Installation einer neuen Gasheizung verbunden wäre, hat die Klima-Allianz frühzeitig beschrieben (https://klima-allianz-schwerte.de/); ergänzend zu nennen sind übrigens steigende Gasnetzpreise, die auf die verbliebenen Gasheizungen umgelegt werden.
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Eine Mobilitätswende mit Temporeduzierungen, Tempo 30 Zonen, Fahrradstraßen/ sicheren Fahrradwegen, starkem ÖPNV, Carsharing, weniger geballtem Kfz-Verkehr und Erholungs- anstatt Parkflächen zugunsten der FußgängerInnen reduziert die Klimabelastungen und erhöht die Lebensqualität und Sicherheit in Schwerte.
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Durch Dach- und Fassadenbegrünung und die Renaturierung versiegelter Flächen entstehen Flächen, die Regenwasser aufnehmen können, die Temperatur absenken und Schutzräume für Artenvielfalt bieten. Auch das ist wirksame Gesundheitsvorsorge, vor allem für ältere Menschen.
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GartenbesitzerInnen können ihren Garten zu einem insektenfreundlichen Naturgarten weiter entwickeln, Nistkästen und Bienenhotels aufhängen, verbleibende Rasenflächen nicht mehr bewässern und an jedes Regenfallrohr ein Regenfass anschließen (sofern sich eine Regenwasser-Zisterne nicht realisieren lässt).
Lassen Sie uns diese und weitere Potenziale ab sofort konsequent nutzen! Zu unser aller Wohl, vor allem das unserer Kinder und Enkel, für Lebensqualität und Gesundheitsvorsorge in Schwerte!
Klima-Allianz Schwerte
https://klima-allianz-schwerte.de/ueber-uns/organisationsteam
Juli 2025
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E-Mobilität - oder doch wieder einen Verbrenner kaufen?
Einige Auto-Redaktionen liefern immer noch begeisterte Berichte über hochgezüchtete, schwergewichtige Verbrennerautos mit sehr hoher Motorleistung, gern über 300 PS. Begeisterung also für CO2-Schleudern, die im Jahr je nach Fahrweise mehrere Tonnen CO2 auspuffen? Gut, dass Sie sich nicht irreführen lassen: Das Verbrenneraus gilt nicht schon ab 2035. Ab da gilt nur der (sinnvolle) Stopp von Neuzulassungen der Wärme und CO2 erzeugenden Autos. Aber macht es überhaupt noch Sinn, sich vor 2035 einen Verbrenner zu kaufen?
Zu ePKW werden immer wieder Besonderheiten (Reichweite, Preis u.a.) beschrieben, die bei Licht betrachtet keine wirklichen Nachteile sind. Umwelt-Vorteile von Verbrenner-PKW? Fehlanzeige! Es gibt inzwischen ePKW auch in einem Preissegment, für das häufig Verbrenner gekauft werden. Im Kleinwagensegment sind zwar noch nicht viele eAutos zu haben, aber das Marktangebot wird stetig größer (eUP gebraucht, eTwingo, eCitroen C3, Dacia eSpring, ePanda, Fiat 500e, Hyundai Inster u.a.).
Gibt es überhaupt Vorzüge von eAutos? Aber Ja!
Und welche sind das?
1. Nach wenigen 10.000 km ist (wegen Herstellungsprozess) ein ePKW komplett CO2-neutral! Ein Verbrenner wird es nie. Er verursacht vielmehr zwischen 1 und 5 t CO2 p.a. (je nach Gewicht, Fahrweise, Geschwindigkeit). Keine gute Idee gegen die Klimakrise, zumal es um Millionen von Autos geht, also etliche Mio. t CO2 jährlich.
2. Ein ePKW kann auch bei mäßiger kW-Leistung stark beschleunigen - bei sehr geringem Motorgeräusch. Wer es unbedingt wissen will: Schon mit einem kleinen eAuto hängst du größere Verbrenner an der Ampel ab - musst es aber nicht!
3. Bei jedem Bergabfahren und (Ab-)Bremsen lädt das eAuto mit der „Motorbremse“ anders als der Verbrenner die Batterie auf. Diese Energierückgewinnung (Rekuperation) erhöht sogar die ...
4. ...Reichweite. Sie lässt sich durch angepasste Fahrweise (eco-Modus) optimal ausnutzen und erreicht dann auch mehr als die Herstellerangaben. Die meisten Autos fahren nur selten Langstrecken. Das Reichweiten-Thema spielt vor allem dann keine Rolle, wenn auf dem Firmenparkplatz oder zuhause (Wallbox) geladen werden kann. Nur auf Langstrecken wird per App ein freier Ladeplatz gecheckt; das erfordert zwar etwas Planung, fördert jedoch sinnvolles Pausieren zur Entspannung.
5. Werkstattkosten sind deutlich günstiger als beim Verbrenner: eAutos haben weniger Verschleißteile, brauchen kein teures Motoröl und sind sogar steuerbefreit. Vor allem aber sind die Kosten für die Energie/100 km deutlich (ca.50%) günstiger, mit Wallbox und PV-Anlage sogar extrem viel (bis zu 80%) günstiger! Benzin und Diesel werden dagegen immer teurer, da der CO2-Preis kontinuierlich steigt, was die Unterhaltskosten zunehmend belastet.
6. Ein ePKW braucht keine "Betriebstemperatur". Ein Verbrennermotor wird erst nach einigen km „warm“, was gerade im Kurzstreckeneinsatz (z.B. Stadtverkehr) mit erhöhtem CO2-Ausstoß (und Verschleiß) verbunden ist.
7. Bei Stau/Stop&Go ist der ePKW perfekt. Er ist immer leise, fahrbereit und abgasfrei. Selbst mit Klimaanlage verbraucht er weniger Energie als ein Verbrenner (ADAC).
8. Ein heute gekaufter Verbrenner belastet die Atmosphäre 15-20 Jahre mit mehreren zig Tonnen CO2. Die klimabedingten Unwetter erzeugen schon jetzt Mrd.-Schäden an Privateigentum und öffentlicher Infrastruktur. Ein weiterer Grund für mehr (am besten nur noch) eAutos!
9. In der ADAC-Pannenstatistik schneiden eAutos beser ab als Verbrenner. Kein Wunder, weil Elektromotoren nicht nur energie-effizienter sind, sondern auch mit deutlich weniger Bauteilen auskommen.
10. In Schwerte finden Sie eine exzellente Ladeinfrastruktur vor. Das ist gerade für
AutofahrerInnen vorteilhaft, die keine Wallbox nutzen können.
Fazit
Die Klimakrise muss jetzt aufgehalten werden! eAutos sind effizient, im Betrieb kostengünstiger und sogar steuerbefreit. Wenn schon private Auto-Mobilität, dann elektrisch. Das Klima wird dadurch nicht noch stärker belastet als ohnehin schon. Das Fahrgefühl ist äußerst sympathisch, sagen die, die auf eMobilität umgestiegen sind. Unser Vorschlag: Einfach mal testen und erleben! (www.klima-allianz-schwerte.de)
Schwerte, Mai 2025
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Aktive Zukunftssicherung für Schwerte!
Der Weltklimarat hatte im März 2023 alle Politiker*innen weltweit aufgefordert, konsequente Maßnahmen zum Schutz des Klimas zu ergreifen.
Jetzt hat die Europäische Umwelt-Agentur im März 2024 festgestellt, dass die Erderwärmung in Europa doppelt so schnell zunimmt wie im Rest der Welt. Und was tun Regierung und Opposition hierzulande dagegen?
Die am 15.03.2024 vom Bundesumweltamt veröffentlichten Emissionsdaten 2023 zeigen, dass die Regierung zwar das kumulierte Ziel erreicht, aber erneut die gesetzlich festgeschriebenen Klimaziele in den Sektoren Verkehr massiv (- 180 Mio t.) und Gebäude (- 32 Mio. t.) verfehlt hat. Damit verletzt sie im vierten Jahr in Folge Vorgaben im Klimaschutzgesetz.
Die Regierung wurde im letzten Jahr wegen ihrer unzureichenden Klimapolitik in den Bereichen Verkehr und Gebäude sogar verurteilt. Doch statt zu handeln, legte die Regierung ausgerechnet auf Initiative des FDP-Verkehrsministeriums Revision ein.
Und welche Lösungen bietet die Opposition zum Klimaschutz? Weder in den Debatten noch im Grundsatzprogramm von CDU/CSU finden sich konkrete Vorschläge für wirksamen Klimaschutz. Vielmehr verunglimpfen führende Oppositionspolitiker Klimapolitik wiederholt als grüne Marotte und täuschen die Öffentlichkeit über die wissenschaftlich belegten, erheblichen Bedrohungen. Dabei ist hinlänglich bekannt, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, damit wir die schlimmsten Klimafolgen verhindern.
Was bedeutet das für Schwerte?
Geben wir dem Klimaschutz für Schwerte Vorrang in den Bereichen Verkehrswende, Solarenergie, Windenergie, Gebäudeenergie und Stadtgrün!
Was wir brauchen, ist ein vom Rat der Stadt mitgetragener „Masterplan Zukunftssicherung“.
Die Klima-Allianz wird sich gemeinsam mit ihren lokalen Partnern und aktiven Bürger*innen in Debatten konstruktiv einbringen und konkrete Lösungsvorschläge unterbreiten.
Wir haben gute Chancen für positive Veränderungen. Eine für alle erträgliche Zukunft gibt es allerdings nur, wenn alle sofort und entschlossen handeln!
Sorgen wir also parteiübergreifend und gemeinsam dafür, dass Schwerte gesünder, lebenswerter und nicht erst 2045, sondern bis 2035 klimaneutral wird!
V.i.S.d.P.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 17.03.2024
Als Stellungnahme der Klima-Allianz Schwerte erschienen in Ruhr Nachrichten Schwerte am 23.3.2024
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Wärmepumpen: Effizient und umweltschonend - auch für alte Gebäude
Neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW zu Wärmepumpen!
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Neue Heizung erforderlich? Was tun? Keine voreiligen Entscheidungen!
Gegen den Entwurf eines Gebäudeenergie-Gesetzes des Wirtschaftsministeriums haben insbesondere liberal-konservative Parteien und die Springer-Presse einen regelrechten Shitstorm entfacht. Etliche Fehlinformationen haben zu massenhaften Verunsicherungen geführt.
Daher bieten wir zur Vorbereitung auf eine Entscheidung über eine neue Heizung wissenschaftlich und technisch gesicherte Informationen.
Die Verbraucherzentralen haben bereits wertvolle Informationen zusammengestellt
(1). Dazu empfehlen wir den klimawissenschaftlichen Podcast, der alle wichtigen Aspekte zu Wärmepumpen erläutert
(2). Ergebnis: Die Wärmepumpen-Technologie ist zukunftsfähig und im Vergleich zu einer „modernen“ Gasheizung deutlich wirtschaftlicher. Sie ist auch technologisch den fossilen Heizungen überlegen, weil sie aus einer kWh Energie 3 bis 5 kWh Wärme erzeugt. Die anfangs höheren Investitionskosten amortisieren sich über die Laufzeit (die für eine Heizung üblicherweise 20-30 Jahre beträgt). Das hängt vor allem damit zusammen, dass sich der Preis für eine kWh Gas von Jahr zu Jahr überproportional verteuert. Denn ein wesentliches Instrument, damit Deutschland 2045 klimaneutral wird, ist die CO2-Abgabe. Allein der Gas-Preiseffekt belastet einen Durchschnittshaushalt bezogen auf die Nutzungsdauer mit mehr als 10.000 EUR.
Je nach Baustruktur des Hauses und Entwicklung der Gaspreise amortisiert sich eine Wärmepumpe regelhaft in 15-20 Jahren. Wärmepumpen sind im Übrigen für unterschiedlichste Gebäudesituationen geeignet, auch für energetisch nicht gut sanierte Häuser oder Altbauten. Wie die passende Lösung im Einzelfall aussieht, klärt ein unabhängiger Energieexperte mit guten Referenzen.
Eine Gasheizung galt viele Jahre als die „sauberere“ und „umweltfreundlichere“ Alternative zur Ölheizung. Das ist nicht mehr der Fall, weil Deutschland, Europa und die Welt mit Öl- oder Gasheizungen nicht klimaneutral werden können. Wenn Ihre Heizung erneuert werden muss und Fernwärme als Alternative nicht zur Verfügung steht, lassen Sie sich nicht zu einer Gasheizung überreden. Selbst der FDP-Politiker und heftigste Kritiker des „Wärmepumpengesetzes“, Frank Schäffler, hat sich selbst schon eine Wärmepumpe einbauen lassen.
(3) Die Parole „technologieoffen“ liberal-konservativer Politiker*innen entpuppt sich bei näherer Betrachtung als irreführende Werbung für veraltete, klimaschädliche Techniken.
Wenn Sie sich umfassend informiert haben und trotzdem meinen sollten, dass eine Gasheizung für Sie in Frage kommt, dann sollten Sie - nur für sich selbst - ganz ehrlich entscheiden, ob Sie folgende „Erklärung“ unterschreiben würden:
„Mir ist bewusst, dass eine Gasheizung zwar überschaubare Investitionskosten verursacht, aber die Betriebskosten gegenüber heute sehr stark steigen werden. Denn Gas wird allein durch den CO2-Preis von Jahr zu Jahr sehr viel teurer, eine Gasheizung zwar theoretisch auf Wasserstoff umgerüstet werden kann. Wobei eine Umrüstung mehrere tausend EUR kostet und zu den ursprünglichen Anschaffungskosten hinzugerechnet werden muss. Das Haupthindernis stellt jedoch der Wasserstoff selbst dar. Denn fossil hergestellter Wasserstoff scheidet wegen seiner Klimaschädigung aus. Und grüner Wasserstoff wird auch in Zukunft ein knappes und teures Gut sein, da zu seiner Produktion viel erneuerbare Energie erforderlich ist. Vorrang bei der Nutzung von Wasserstoff liegt zudem eindeutig bei der energie-intensiven Industrie. Und die hat einen enormen Bedarf.
Auch vor diesem Hintergrund wäre eine Umrüstung auf Wasserstoff keine wirtschaftlich akzeptable Lösung, die Nutzungsdauer einer Heizungsanlage eher bei 20-30 liegt und jede Heizung spätestens 2045, also in weniger als 30 Jahren, klimaneutral betrieben werden muss. Wärmepumpen zwar deutlich teurer sind als Gasheizungen, allerdings sukzessive günstiger werden, weil deren Produktion massiv gesteigert wird und dadurch die Anschaffungskosten sinken. Bereits jetzt kann mit einer Amortisation einer Wärmepumpe nach 15-20 Jahren gerechnet werden.“
Sofern Ihre Heizung bald erneuert werden muss, freuen wir uns, wenn Sie in aller Ruhe die für Sie günstigste und für das Klima beste Lösung finden!
Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Quellen:
2 https://dasisteinegutefrage.de/waermepumpe
3 https://www.zdf.de/nachrichten/video/politik-lanz-waermepumpe-schaeffler-100.html
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1.Schwerter Klimatag vereint 30 Initiativen am 7.September in der Innenstadt
Das war ein Samstag, an dem sich in der die Schwerter Innenstadt alles um die Themen Klimaschutz, Bürgerenergie, Nachhaltigkeit, Faires Miteinandner und Naturschutz gedreht hat. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen zu den Ständen, haben sich informiert und mit den Ehrenamtlichen an den Ständen diskutiert. Der Klimatag war intensiv vorbereitet und vielfach kommuniziert worden und das hat sich ausgezahlt. Es kamen viele Menschen und Familien ganz gezielt, weil sie das Thema umtreibt und sie wissen wollen wo steht Schwerte eigentlich beim Klimaschutz und der Klimaneutralität.
Bericht und Fotos vom Klimatag
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LocalZero. Das Netzwerk für kommunale Klimaneutralität auch in Schwerte
Engagierte Menschen schließen sich in Lokalteams zusammen, kommunale Politik und Verwaltung überarbeiten ihre Pläne, Unternehmen richten sich neu aus. Sie alle haben verstanden, dass wir klimaneutral werden müssen – und zwar bis spätestens 2035. Dafür bietet LocalZero Strukturen, Beratung und Vorbilder. Das Netzwerk fokussiert sich auf Städte, Gemeinden und Landkreise, weil hier viel bewegt werden kann. Die Klima-Allianz-Schwerte begrüßt, dass sich eine LocalZero Gruppe auch für Schwerte konstituiert.
April 2024
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Wahlblog
Zur Bundestagswahl
Liebe Schwerter Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Möchten Sie Ihre Zukunft weiter gern selbst gestalten und möglichst in Wohlstand leben? Wir auch. Gemeinsam haben wir in den letzten 5 Jahren nicht nur die Wetterextreme in Deutschland und ganz Europa wahrgenommen. Sondern auch die Milliarden-Schäden, die durch den Klimawandel entstanden sind.
Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, was die Wissenschaft dazu gesichert sagt und was sie prognostiziert. Und das ist nicht mehr das 1,5 Grad-Ziel, sondern ein Temperaturanstieg weit über 2 Grad! Ein Grund, sehr beunruhigt zu sein. Aber wir können auch viel erreichen: Es ist z.B. ein beachtlicher Erfolg, dass der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung in Deutschland von 42,4% (2021) auf 63.4% (3/2024) gestiegen ist! Positive Veränderungen finden in zahlreichen Kommunen statt. Auf der Bundesebene muss aber deutlich mehr für Klimaschutz getan werden!
Nicht wenige Parteien, die im Februar 2025 zur Wahl stehen, lehnen konsequente Klimapolitik ab. Das bedeutet auch, dass Sie für Ihre persönlichen Investitionen in Klimaschutz (PV-Anlage auf dem Dach, eine Wall-Box, ein eAuto und/oder eine Wärmepumpe) keine Förderung (mehr) erhalten. Wenn diese Parteien regieren, werden sich die Voraussetzungen dafür, dass wir unsere Klimaziele erreichen und die Folgen des Klimawandels eingrenzen, massiv verschlechtern.
Daher macht es Sinn, dass Sie sich eingehend damit beschäftigen, welche Parteien eine engagierte und sozialverträgliche Klimapolitik verfolgen. Alles gehört zusammen: Eine zielgerichtete Klimapolitik, Sicherheit, eine nachhaltige Wirtschaft, Bildung und eine gerechte Sozialordnung! Parteien, die Klimapolitik, Windräder, Verbesserungen bei der Gebäudeenergie (Wärmepumpen), eine ökologische Transformation unserer Wirtschaft und eine konsequente Verkehrswende ablehnen, haben Ihre Stimme nicht verdient!
Wir danken Ihnen für Ihr Interesse. Aus Sorge um unsere gemeinsame Zukunft, vor allem die Zukunft unserer Kinder und Enkel!
Ihre
Klima-Allianz Schwerte (www.klima-allianz-schwerte.de)
Schwerte, 10.Januar 2025
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In nur wenigen Wochen wird in Europa gewählt.
Die EU-Wahl am 9. Juni wird auch darüber entscheiden, wieviel Rückenwind die Umsetzung des European Green Deal weiterhin haben wird.
Die Klima-Allianz Deutschland hat mit weiteren Organisationen einen Online-Wahlcheck entwickelt - den Klimawahlcheck EU Wahl 2024
Unsere Bündnisse rufen die Menschen in Deutschland und Schwerte dazu auf, die Zukunft in Europa mitzugestalten und wählen zu gehen.Die EU-Wahl ist von zentraler Bedeutung um Natur-, Umwelt- und Klimaschutz für uns Menschen zu stärken.
Landtagswahlen 2022
Die Klima-Allianz-Schwerte rät: „Macht die Landtagswahl NRW zur Klimawahl“ NRW braucht wesentlich mehr Fortschritte im Klimaschutz.
Die bisherige Landesregierung aus CDU und FDP hat die frühen Warnungen des Weltklimarates und der Wissenschaft ignoriert. Sie hat viel kostbare Zeit verloren beim Ausbau erneuerbarer Energien, dem dringenden Umbau unserer Landwirtschaft hin zu einer nachhaltigen Erzeugung, der überfälligen Verkehrswende und beim Schutz unserer Umwelt. Wir brauchen eine Landesregierung, die gemeinsam mit der neuen Bundesregierung Klimaneutralität und Umweltschutz bereits bis 2030 konsequent voranbringt!
Und Putins brutaler Krieg gegen die Ukraine macht es dramatisch deutlich: Wir müssen unabhängig werden von Kohle, Öl und Gas - NRW muss im Interesse nachfolgender Generationen zügig klimaneutral werden. Wir können uns keine weiteren Verzögerungen erlauben
1. Die Klima-Allianz-Schwerte schließt sich der Bilanz der Legislaturperiode 2017-2022 des BUND NRW an. Leider verlorene Jahre für den Klimaschutz Christdemokraten und Freie Demokraten waren 2017 mit der so genannten „Nordrhein-Westfalen-Koalition“ nach eigenem Bekunden angetreten, als „Bündnis des Aufbruchs und des Ausgleichs zu einem Impulsgeber bei der Lösung der großen Fragen unserer Zeit“ zu werden. Ökonomie und Ökologie, städtische Räume und ländliche Regionen sollten wieder miteinander ins Gleichgewicht gebracht, Gegensätze versöhnt und Raum für Fortschritt geschaffen werden. Doch ein Rückblick auf fünf Jahre Schwarz-Gelb zeigt, dass diese Landesregierung keine Lösungen für die zentralen Herausforderungen gefunden hat. Weder der Klimakrise noch der Biodiversitätskrise wurde wirksam begegnet – im Gegenteil. Noch immer klammert sich Schwarz-Gelb an die Kohle, die Verkehrswende wird ausgebremst, unsere natürlichen Lebensgrundlagen werden einer entfesselten Wirtschaft geopfert, die Bürgerbeteiligung reduziert.
2. Die Klima-Allianz-Schwerte unterstützt die fünf Kernforderungen des BUND NRW. Wir fordern von den Kandidat*innen, im Landtagswahlkampf 2022 und der neuen Landesregierung, sich für zukunftsfähige Politik einzusetzen und dafür folgende Schritte einzuleiten:
- Biodiversität erhalten und stärken
- Gewässer schützen
- Umwelt- und tierschutzgerechte Landwirtschaft voranbringen
- Klima retten - Kohleausstieg vollenden
- Mobilität neu denken
BUND-Kernforderungen: Kernforderungen zur Landtagswahl
Schwerte, Mai 2022
Aktivitäten der letzen Jahre
Förderzuschuß der Stadt Schwerte bei Photovoltaik - Die Förderung ist inzwischen beendet!
Die Klima-Allianz Schwerte empfiehlt: Förderung für „Steckersolar-Anlage“ nutzen!
Die Stadt Schwerte bietet ab 15.03.2023 ein Förderprogramm für private PV-Anlagen an.
Es sieht für größere PV-Anlagen einen Zuschuss von 500 EUR und für eine Balkon-PV-Anlage („Steckersolar-Anlage“) eine Förderung von 100 EUR vor. Nähere Informationen stellt die Stadt in den nächsten Tagen bereit.
An Balkongitter oder auf Garagendächer können ohne großen Aufwand 2 Steckersolar-Module angebracht werden, die jeweils eine Nennleistung von 300 - 410 Wp aufweisen und den privaten Grundbedarf von Kühlschrank, Waschmaschine, Gefrierschrank oder Multimediaanlage zu einem guten Teil abdecken können.
Da gute Module ab ca. 400 EUR zu haben sind, ist die Förderung für eine Steckersolar-Anlage besonders attraktiv! Und sie ermöglicht Menschen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, den Einstieg in die Nutzung der umweltfreundlichen Sonnenenergie.
Daher rät die Klima-Allianz: „Hat Ihr Balkon oder das Garagendach eine Ausrichtung gen Süden, Südosten oder Südwesten, dann sparen Sie mit einer Steckersolar-Anlage einen guten Teil des teuren Stroms. Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter, ob Sie die Module anbringen dürfen. Und verlieren Sie keine Zeit, denn es macht riesigen Spaß, Strom von der Sonne zu gewinnen! Eine Winn-Winn-Situation!“
Aktualisiert: 04.06.2023
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Mitgliedsinitiativen der Klima-Allianz fordern sozial-, umwelt- und klimaverträgliche Mobilitätswende für NRW
Ein vielfältiger Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Akteur*innen hat Forderungen für eine sozial gerechte und umfassende Mobilitätswende an die nordrhein-westfälische Landesregierung gerichtet. Gemeinsam mit Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr in NRW, sollen diese am 23.03.2023 auf der Veranstaltung „Die Mobilitätswende in NRW sozialverträglich gestalten“ diskutiert werden.
Düsseldorf – Auf Initiative des bundesweit seit 2019 erfolgreich agierenden „Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende“, haben sich nun die regionalen Vertreter*innen von Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbänden sowie eine Vielzahl von Verbänden, Vereinen und Institutionen zusammengeschlossen, um gemeinsam Lösungen für eine sozial gerechte und ökologische Mobilitätwende in NRW zu erarbeiten.
In dem heute veröffentlichten Papier „Wie eine sozialverträgliche Mobilitätswende in NRW gelingen kann“ schreiben die Beteiligten, mit dem Deutschlandticket sei ein erster wichtiger Schritt gelungen. „Das Land NRW, seine Kommunen sowie der Bund müssen diesen Impuls nun nutzen, um die Transformation sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig voranzutreiben“, so das Netzwerk. Der Zugang zu nachhaltiger Mobilität sei zudem als Teil staatlicher Daseinsvorsorge und Voraussetzung für soziale Teilhabe zu verstehen. „NRW braucht flächendeckend einen attraktiven, barrierefreien und kostengünstigen Umweltverbund“ heißt es in dem Papier.
Der Zugang zu Mobilität ist Daseinsvorsorge. Zudem verringere der Zugang zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten soziale Ungleichheit und fördere Lebensqualität und Gesundheit. „Dafür müssen bestehende Abhängigkeiten vom PKW abgeschafft und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erhöht werden“, fordert das Netzwerk. Für die Mobilitätswende und die dafür benötigte Infrastruktur bedürfe es zudem einer dauerhaften Finanzierungsstrategie. „Der Ausbau des Angebots darf jedoch in keinem Falle zulasten der Beschäftigten im Mobilitätssektor gehen.“
Die geforderte Mobilitätswende sei nur als Gemeinschaftsprojekt realisierbar. „Transparenz sowie frühzeitige Beteiligung bei der Umsetzung sind für einen Kulturwandel in Politik und Gesellschaft unverzichtbar“, betonen die Verbände und Organisationen.
Das vollständige Papier „Wie eine sozialverträgliche Mobilitätswende in NRW gelingen kann“ ist unter https://nrw.nabu.de/news/2023/33059.html.
Pressemitteilung Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende | 12. März 2023
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Die Benzinspar-Challenge 2022 der Klima-Allianz Schwerte ist beendet.
Die erreichten Bestwerte sind in der Kategorie:
Diesel-Motor
Strecke über Mittelgebirge: 340 km mit Durchschnitt 4,3 L/100 km (130 PS)
Weitgehend ebene Strecke: 117 km mit Durchschnitt 3,9 L/100 km (130 PS)
dto. voll beladen, 2 Fahrräder: 150 km mit Durchschnitt 4,8 L/100 km (130 PS)
Benzin-Motor
Strecke über Mittelgebirge: 264 km mit Durchschnitt 4,6 L/100 km (115 PS)
dto. voll beladen, 2 Fahrräder 518 km mit Durchschnitt 5,7 L/100 km (115 PS)
Weitgehend ebene Strecke: 134 km mit Durchschnitt 4,0 L/100 km (115 PS)
Fazit
Alle Autos, egal wieviel PS-Leistung, können sparsam gefahren werden.
Für den Diesel ergibt sich bei einem Durchschnittsverbrauch im Alltagsbeitrieb von 5,5 L/100 km eine rechnerische Einsparung zwischen 13 % (gemessen 4,8 L/100km bedeutet 0,7/5,5) und 29 % (gemessen 3,9 L/100 km bedeutet 1,6/5,5).
Für den Benziner ergibt sich bei einem Durchschnittsverbrauch im Alltagsbetrieb von 6,1 L/100 km eine Einsparung zwischen 7 % (gemessen 5,7 L/100 km bedeutet 0,4/6,1) und 34 % (gemessen 4,0 L/100 km bedeutet 2,1/6,1).
Den Spritverbrauch um ein Drittel zu senken, ist also durchaus möglich! Eine spritsparende Fahrweise entlastet natürlich den Geldbeutel durch selteneres Tanken spürbar. Zugleich wird dadurch aber auch das Klima entlastet. Und der Rohstoff Öl kann für Industrie, Landwirtschaft und noch vorhandene Ölheizungen wesentlich sinnvoller genutzt werden. Mit einem - gegebenenfalls vorübergehend während des Kriegs gegen die Ukraine - eingeführten ambitionierten Tempolimit könnten bundesweit über 3 Mrd. Liter Treibstoff jährlich eingespart werden und über 9 Mio. Tonnen CO2
Schwerte, im Oktober 2022
Wattbewerb
Photovoltaik gilt in den Städten als Schlüssel zur Energiegewinnung der Zukunft. Weil man das auch in Schwerte so sieht und hier vor Ort noch jede Menge Platz auf den Dächern ist, ist die Ruhrstadt nun ein „Wattbewerber“ geworden. Mit mehr als 100 anderen Städten soll nun in einem Wettbewerb die Leistung an Photovoltaik verdoppelt werden.
„Viele Dächer in Schwerte eignen sich hervorragend für die lokale Stromerzeugung“, weiß Bürgermeister Dimitrios Axourgos. „Je mehr Kapazitäten wir gewinnen, desto größer wird der Vorteil für die Menschen in dieser Stadt. Ich bin von den Vorteilen der Nutzung von Sonnenenergie überzeugt.“ Mit im Boot sitzt noch neben der Stadt und ihrem Umwelt- und Klimaschutzbeauftragte Florian Hübner noch die Klimaallianz Schwerte.
Im Rahmen des Projektes, das von Fossil Free Karlsruhe, den Parents for Future, Fridays for Future und den Scientistes for Future getragen wird, soll nun durch die Kooperation von Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft eine Strategie entwickelt werden, wie Dachbesitzer in Schwerte davon überzeugt werden können, ihre Dächer mit PV-Anlagen auszustatten. „Wattbewerb“ will die Energiewende durch den exponentiellen Ausbau von Photovoltaik beschleunigen, um damit die Erderwärmung zu begrenzen.
Pressemitteilung 03.01.2022, Stadt Schwerte
Klima-Tipps für den Alltag
Klimaschutz für „Einsteiger“
Natürlich haben wir die großen Stellschrauben für Klimaschutz nicht in der Hand. Aber warum sollten wir nicht unseren Beitrag zu weniger Klimaschäden leisten? Wenn wir die vielen wissenschaftlichen Warnhinweise ernst nehmen, geht es um nicht weniger als eine lebenswerte Zukunft für uns, unsere Kinder und Kindeskinder. Dafür einen Beitrag zu leisten, macht Sinn, meint die Klima-Allianz Schwerte. Hier ein paar Anregungen für „Einsteiger“:
Mobilität - Arbeit
Du hast einen weiten Weg? Geht es mit der Bahn anstelle mit dem Auto? Oder kannst du sogar (bei gutem Wetter zumindest) mit dem Rad fahren? Alles besser als allein mit dem Verbrenner-Auto; sogar auch besser als ein e-Auto, weil das bei der Produktion viel Energie benötigt und oft kein grüner Strom zum Laden zur Verfügung steht. Wenn du das Auto nutzen musst: Benzin- bzw. energiesparendes Fahren schont deinen Geldbeutel und die Umwelt. Hektik und heftiges Beschleunigen bewirken das Gegenteil und schaden sogar deiner eigenen Gesundheit. Wenn in deiner Region gute Car-Sharing-Anbieter vorhanden sind, wäre es perfekt, auf das eigene Auto ganz zu verzichten.
Übrigens: Coffee to go ist keine so gute Idee. Wenn du schon unterwegs unbedingt etwas trinken möchtest, dann nimm eine kleine Wasserflasche oder eine Thermoskanne mit. Sowas passt in jeden Rucksack.
Mobilität - Einkaufen, Freizeit
Wenn deine Wege nicht sehr weit sind: Auto stehen lassen und Fahrrad mit Packtaschen (und Rucksack) nutzen; oder sogar ein Transportrad, gern elektrisch und am liebsten mit eigenem grünen Strom (Solaranlage, ggf. Steckersolar-Module). So bleibst du in Bewegung und an der frischen Luft.
Einkaufen
Du hast deine (Stoff-)Taschen natürlich dabei. Plastik vermeiden, wird einem von der Lebensmittelindustrie nicht leicht gemacht. Versuch es und nerv notfalls die Lebensmittelmarkt-Leiter. Papier ist fast immer besser als Plastik. Gern Bio-Produkte, wenn zahlbar. Anstelle Kuhmilch kannst du auch mal Hafermilch ausprobieren, passt auch beim Kochen gut. Und wenn schon Fleisch, dann nicht aus Masthaltung und gern auch weniger, aber aus biologischer oder besonders artgerechter Haltung. Mineralwasser kannst du dir selbst mit einem Wassersprudler günstig zubereiten.
Mülltrennung
Das machst du natürlich schon. Gerade auch bei Produkten aus unterschiedlichem Material (Plastik/Alu, Plastik/Papier usw.) macht eine saubere Trennung viel Sinn, weil sie die Recyclingerfolge erhöht.
Strom
Wenn du ein Haus besitzt, dann macht eine großflächige Solaranlage Sinn. Die amortisiert sich in 10-14 Jahren und liefert danach fast kostenlosen Strom. Für den Balkon oder die Garage kannst du sog. Steckersolar-Module nutzen, das reicht für Hausgeräte oder den Akku für das eBike. Sollte das nicht gehen, beziehe einfach grünen Strom von einem zertifizierten Ökostromanbieter.
Wenn irgend möglich, nutze immer besonders energiesparende Geräte und verzichte auf (nächtliches) Standby, z.B. mithilfe einer ausschaltbaren Steckerleiste.
Fernreisen
Flug- und Kreuzfahrten sind sehr klimabelastend. Schon eine Reduzierung der Häufigkeit derartiger Vergnügen ist ein erster Schritt. Vielleicht nutzt du häufiger die Bahn? Notfalls kannst du am Fernzielbahnhof ein Auto mieten, wenn das öffentliche Verkehrsangebot dort nicht ausreicht.
Gartenbewässerung
Du hast einen Garten? Dann lohnen sich für die Bewässerung Regenfässer mit großem Speichervolumen. Das schont unser wertvolles Trinkwasser und reduziert deine Wasserrechnung.
Balkon
Du hast einen Balkon? Dann freuen sich Insekten und Vögel über Blumen, Küchenkräuter und kleine Büsche; und du hast frische Kräuter zum Kochen. Wenn der Balkon süd- (west/öst-)lich ausgerichtet ist und die Eigentümer es erlauben, kannst du auch deine Minisolaranlage („Steckersolar“) am Geländer installieren. Das kostet nicht viel und entlastet deinen externen Strombezug.
Kochen
Etwas weniger Fleisch, dafür aus besonders artgerechter Haltung, ist ein erster Schritt. Aber es gibt auch unglaublich viele Rezepte für leckeres Essen ohne Fleisch. Vielleicht probierst du jede Woche mal ein neues von denen aus?
Das kennst du schon alles und setzt Einiges davon um? Dann bist du definitiv kein Einsteiger mehr!
Vielleicht interessieren dich eher die 77 Klima-Tipps, die der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) zusammengestellt hat?
Die findest du hier: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/klima-und-luft/klimawandel/06740.html.
Umweltaktionstag der VHS Schwerte 02.Oktober 2021
Ein kurzweiliger Vormittag in der Schwerter VHS mit vielen lokalen Inititativen aus Schwerte, die die Bürger:innen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz informierten. Unser Netzwerkpartner Fridays for Future hat seine Ausstellung zum Thema Klimawandel mit dabei gehabt.
Unser Vorschlag für einen fahrradfreundlichen Stadtverkehr
Unser Konzept "Schwerte fahrradfreundlich" wurde bei der Fahrrad-Konferenz am 27.August 2021 eingebracht.
Konzept "Schwerte fahrradfreundlich"
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